Geld sparen: 5 Kostenfallen im Alltag!

Immer wieder stellt sich einem die Frage: Wie kann ich Kosten einsparen. Dabei vergessen wir, dass wir eigentlich in unserem Alltag häufig in die Kostenfalle tappen.

Wir sind diesen Fallen auf den Grund gegangen. Wenn es auch Ihnen so geht, dass Sie im Alltag häufig zu viel Geld ausgeben - und dabei sind Sie die Mehrheit aller Schweizer - dann könnten die folgenden Tipps eventuell hilfreich für Sie sein.

Was sind Kostenfallen?

Kostenfallen sind eigentlich nichts anderes, als verlockende Angebote, die uns dazu verführen Geld auszugeben. Dabei achten wir häufig selbst gar nicht so sehr darauf, da es sich meist um Kleinbeträge handelt. Über einen längeren Zeitraum jedoch und bei mehreren Ausgaben, kommt einiges zusammen - getreu dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist. Wird das einem bewusst, so kann gezielter damit umgegangen und tatsächlich Geld gespart werden.


Kleinbeträge

Überlegen Sie sich einmal, wie viel Geld Sie einfach so zwischendurch ausgeben. Etwa für das Frühstück, dass Sie zu Hause nicht mehr geschafft haben und statt dessen auf dem Weg ins Büro oder zur Uni schnell beim Bäcker nebenan holen. Wenn Sie nur 3.00 Franken für Brötli und Coffee to go ausgeben, kommen so schnell einmal 50 Franken oder mehr pro Monat zusammen.

Rechnen Sie dann Mittag- oder Abendessen, das Sie im Vorbeigehen holen, hinzu, zusätzlich immer mal wieder ein Getränk und schon sind Sie bei einem dreistelligen Betrag, den Sie sich eigentlich sparen könnten, wenn Sie zu Hause essen und sich ein Getränk von zu Hause mitnehmen, wenn Sie wissen, dass Sie länger unterwegs sein werden.


Schnäppchen-Falle

Schnäppchenangebot: 3 für 2.
Slogans wie diese ziehen immer wieder zahlreiche Käufer in ihren Bann. Auf der Jagd nach dem besten Schnäppchen übersehen allerdings viele, dass sie das angebotene Produkt eigentlich gar benötigen und nicht mal eines gekauft hätten, wenn es nicht im Angebot wäre.

Natürlich haben Sie bei der Inanspruchnahme eines Angebots erst einmal gespart, hätten Sie es aber eigentlich nicht gekauft, haben Sie ganz schön drauf gezahlt. Wenn Sie bei jedem Einkauf nur ein solches Angebot zusätzlich kaufen, kommen auch hier schnell wieder 20, 30 oder sogar 50 Franken zusammen. Dabei können Sie schließlich auch beim Einkaufen sparen.


Keine Gutscheine nutzen

Im Internet und in Werbeblättern werden oftmals Gutscheine und spezielle Aktionen angeboten. Nutzen Sie derartige Angebote? Wenn Sie gezielt nach Angeboten Ausschau halten und Ihre benötigten (siehe Punkt 2!) Waren dort kaufen, wo sie aktuell zu einem Sonderpreis angeboten werden, können Sie schnell und einfach (viel) Geld im Monat sparen.

Sensilibisieren Sie sich, dass Sie die Angebote nach Notwendigkeit und Kauffalle unterscheiden können; konzentrieren Sie sich darauf, dass Sie die Angebote auch tatsächlich kaufen.
Ihr Sparpotential bei der korrekten Anwendung von Gutscheinen und speziellen Aktionen liegt ebenfalls bei mindestens 20 Franken im Monat. Nach obenhin ist das Sparpotential nahezu offen – je nachdem, wie viel Geld Sie üblicherweise für Lebensmittel und Haushaltsgeräte ausgeben.


Zahlung mit Karte

Wie bezahlen Sie – bar oder mit Karte? Wenn Sie sich mit dem Überblick über Ihre Ausgabe schwer tun, sollten Sie von der Zahlung mit Karte – sowohl EC als auch Kredit – absehen. Zahlen Sie stattdessen in bar. So behalten Sie die Übersicht über Ihre Ausgaben und können einer etwaigen Verschwednung entgegen wirken.

Holen Sie wöchentlich oder monatlich einen vorher festgelegten Betrag ab, den Sie für Ihre Lebensmittel und Getränke ausgeben. Tragen Sie am besten auch nur einen geringen Betrag bei sich, nehmen Sie nur so viel Geld mit zum Einkaufen, wie Sie benötigen. So behalten Sie nicht nur den Überblick, sondern zwingen sich selber ein wenig zum Sparen.


Auf das Handeln verzichten

In Schweiz darf der Preis verhandelt werden – wussten Sie das? Und vor allem: tun Sie es? Wenn nicht, haben Sie auch in diesem Bereich bisher ein nicht zu verachtendes Sparpotential verschenkt. Handeln Sie, wo Sie können. Sicherlich werden nicht alle Geschäftsinhaber und Mitarbeiter im Verkauf auf Ihren Versuch, den Preis zu verhandeln, eingehen; es wird aber auch diejenigen geben, die es zulassen. Handeln Sie und sparen Sie noch mehr Geld!