Preiswert unterwegs

Für Selbstständige, die von zu Hause aus arbeiten, ist es wichtig auch Zeit außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen. Schließlich ist auch einer der größten Vorteile des mobilen Arbeitens, dass es prinzipiell von überall aus arbeiten kann. Einzige Voraussetzung hierfür ist der Zugang zum Internet.

Durch das Arbeiten von Zuhause aus, spart man zum einen die Fahrtkosten und zum anderen kann man dieses Geld direkt in die schönen Dinge des Lebens investieren. So gibt es zahlreiche Orte, die viel mehr zu bieten haben als ein tristes Büro.

Flexibilität auf vier Rädern

Wer in der Stadt lebt und in Heimarbeit arbeitet, der benötigt meist kein Auto. Es sei denn natürlich die Familie hat bereits Kinder. Dann ist ein Auto häufig essentiell, um die Kleinen in der Gegend herumzukutschieren. Ansonsten kann es sich jedoch durchaus auch lohnen, das eigene Auto abzumelden. Wird ein Auto einmal benötigt, so ist dieses schnell entweder von Bekannten oder aber von einem entsprechenden Anbieter gemietet. Über die Dauer lässt sich dadurch einiges sparen: Versicherung, Steuern und natürlich Benzin.

Auf dem Land sieht die Lage meist etwas anders aus. Häufig sind die Ortschaften schlecht öffentlich an die nächstgelegenen Städte angebunden. Da fällt es schwer auf das komfortable Vierrad zu verzichten. Doch durch das Arbeiten im eigenen Heim lässt sich zumindest das Benzingeld sparen, da das tägliche zur Arbeit Pendeln entfällt.

Eine weitere Möglichkeit sich ohne Auto fortzubewegen ist, neben der Bahn, die Idee der Mitfahrzentrale. Hier bieten Autofahrer an, Personen gegen eine geringe Gebühr mitzunehmen. Häufig ist das um ein Vielfaches günstiger, als mit der Bahn. Darüber hinaus wird auch oftmals Zeit eingespart, da das Umsteigen entfällt und das Ziel auf direktem Wege erreicht wird. Und natürlich dankt es auch die Umwelt: So sitzt in dem Auto nicht nur eine Person, sondern das Fahrzeug wird voll ausgelastet, so dass sich die Fahrt auch wirklich lohnt.

In die Pedale treten ...

Das Fahrrad kann für kurze Strecken sehr praktisch sein. In der Stadt beispielsweise kann man schnell und einfach die im Stau stehenden Autos überholen. Und auch die lange Suche nach einem Parkplatz entfällt. Lediglich die Anschaffung des Fahrrads kostet etwas, das Radeln selbst ist vollständig umsonst. Auch die Gesundheit freut sich über die Bewegung. Fahrradfahren ist einer der besten Wege, um die eigenen Kondition zu fördern und das Immunsystem zu stärken.

Mit einem angebrachten Korb auf dem Fahrradträger können bequem auch kleinere Einkäufe erledigt werden. Und in einem speziellen Kindersitz finden auch die Kleinen ihren Platz. Ganz abgesehen vom Spaßfaktor, bekommt der Nachwuchs dann auch ordentlich frische Luft.

Die Öffentlichen – lokal, landesweit und international

In vielen Ländern wird das Bahnfahren mit jedem Jahr teurer. Die Deutsche Bahn zieht auch sukzessive ihre Preise an, hat jedoch erkannt, dass sie etwas unternehmen muss, um nicht von den Billigfliegern komplett überholt zu werden. Kurzstrecken mit der Bahn sind leider meistens immer noch teuer. Jedoch kann auf längeren Strecken Geld gespart werden, wenn entweder mit genügend Vorlauf gebucht wird oder eine entsprechende Aktion stattfindet. So bietet die Bahn in ihren social media Kampagnen häufig Tickets Deutschlandweit für wenig Geld. Wer in nächster Zeit plant eine Bahnreise zu unternehmen, sollte sich frühzeitig darüber informieren und auch über die aktuellen Angebote auf dem Laufenden bleiben.

Abhängig vom Wohnort gibt es mittlerweile auch günstige Zugtickets ins europäische Ausland. Vom Ruhrgebiet geht es bereits für 20 Euro nach Amsterdam. Wie erwähnt hängt das häufig jedoch auch vom Buchungszeitraum und vom Angebot ab.

Günstig durch die Luft

Leider sind die Zeiten der bekannten Billigflieger vorüber. Die Steuern und Gebühren haben leider einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass günstige Angebote eher selten sind. So unterscheiden sich die Preise von Ryanair & Co kaum noch von den Angeboten herkömmlicher Airlines, vor allem, wenn noch ein Gepäckstück hinzugebucht werden möchte. Um ein einigermaßen gutes Angebot zu erhaschen, empfiehlt es sich, zu bestimmten Tagen und zu bestimmten Uhrzeiten zu buchen.

So sind die Preise bei Buchungen am Wochenende meist teurer, wie unter der Woche. Dienstag abends lassen sich meistens die besten Angebote finden. Statistisch gesehen sind die Flüge circa 6 Wochen vor geplantem Abflug am billigsten.

Preiswert Übernachten

Wie auch sonst im Leben gilt bei der Suche nach einem Hotel: Niemals das erste Angebot annehmen. Die Auswahl im Netz ist gewaltig. Entsprechende Webseiten gibt es wie Sand am Meer. Jedoch beziehen die Suchmaschinen die Ergebnisse allesamt aus der selben Datenbank. So kann es durchaus schwierig sein, ein gutes Angebot zu finden. Und wenn eines gefunden wird, so ist dieses häufig zeitlich beschränkt, fällt außerhalb der Ferienzeit oder gar in das Winterhalbjahr.

  • Expertenrat
    Ein Besuch beim örtlichen Reisebüro kann durchaus helfen. Auch wenn sich der Eindruck eingebürgert hat, dieses sei meist überteuert. Jedoch kann der Ansprechpartner dort direkt auf die individuellen Bedürfnisse eingehen und kennt häufig auch die Hotels. Dadurch entgeht man einem Urlaubsflopp. Darüber hinaus kennt sich ein Fachmann auch in den Angeboten und eventuellen Rabatten aus, so dass am Ende einem gelungenen und günstigem Urlaub nichts mehr im Wege steht.
     
  • Juhe & Co.
    Aber auch Jugendherbergen und Hostels sind nicht nur etwas für Rucksacktouristen. Viele der Einrichtungen bieten gerade in Deutschland auch Einzel- und Doppelzimmer zu unschlagbaren Preisen an. Eine weitere Möglichkeit, unterwegs Geld zu sparen, ist eine Ferienwohnungen zu mieten. Diese sind meist günstig und durch die Selbstversorgung mit eigener Küche lässt sich auch an unnötigen Kosten für das Essen sparen.
     
  • Privat
    Eine Ferienwohnung kann jedoch für einen Alleinreisenden schnell teuer werden. Da bleibt natürlich immer abzuwägen, welche Schlafmöglichkeit die Beste ist. Für Junge und Junggebliebene gibt es die Möglichkeit des Couchsurfens. Man nächtigt dabei auf dem Sofa eines Fremden. Die Absprachen laufen allesamt online ab und das Übernachten ist für umsonst. Vorteil dabei ist, das häufig direkter Anschluss mit einem Ansässigen gefunden wird, der gute Geheimtipps für die Umgebung kennt und vielleicht spontan den Stadtführer spielt.

Eigene Prioritäten setzen

Auch wenn Fortbewegung eigentlich immer Kosten verursacht, gibt es durchaus auch günstige Wege. Diese sind oftmals nicht offensichtlich. Daher empfiehlt es sich im Vorhinein sich eingehend zu informieren:

Lohnt sich ein Auto wirklich? Wird das Fahrrad tatsächlich benutzt oder steht dieser nur im Keller herum? Lässt sich durch das Bahnfahren und Pendeln Geld sparen oder wäre eine näher gelegene Wohnung vielleicht die Lösung?

Das sind alles Gedanken, die es zu bedenken gilt. Das hängt natürlich auch immer davon ab, wie viel man bereit ist auszugeben und wo die eigenen Prioritäten liegen. Also dann, gute Fahrt.