Den passenden Job finden

Im Januar stieg die Arbeitslosenquote in der Schweiz von 3,3 Prozent auf 3,4 Prozent. Trotz Skisaison ist diese Zahl so hoch, wie schon lange nicht mehr. Betroffene müssen dies jedoch nicht einfach hinnehmen und können entsprechend handeln.

Arbeitswillige, aber auch Angestellte, die mit ihrem derzeitigen Beruf unzufrieden sind oder nach einer neuen Aufgabe suchen sowie tausende von Schulabgängern und Hochschulabsolventen sind auf der Suche nach einem geeigneten Arbeits- oder Ausbildungsplatz. Die Jobsuche kann sich jedoch häufig als schwierig gestalten, daher stellt sich die Frage:

Wie findet man einen passenden Job?

Sich selbst unter die Lupe nehmen.

Zunächst ist es natürlich wichtig, sich selbst darüber im Klaren zu werden, welche eigene Vorstellungen man überhaupt von dem zukünftigen Beruf hat. Was soll der Job bieten? Und was macht den Bewerber zum geeigneten Kandidaten? Am besten findet man dies mit einer kritischen Selbstanalyse heraus. Wo ligen die eigenen Stärken – wo die Schwächen? Häufig findet sich dabei eine geeignete Herausforderung, die zum eigenen Persönlichkeitsbild passt. Die Berufswahl und der Charakter müssen zueinander passen.

Flexible Lösungen

Flexibilität ist die Zukunft. Wer sich nur im Umkreis weniger Kilometer nach einem Traumjob umschaut, hat nur geringe Aussichten diesen tatsächlich zu finden. Die Gebundenheit zum Wohnort steht heutzutage vielen im Weg. Bewerber, die sich jedoch landesweit umsehen, haben eine viel größere Chance auf ihren Traumjob.

Das Pendeln kann eine Alternative für denjenigen sein, der seine Heimat nicht verlassen möchte. Und nicht selten wird diese Reisebereitschaft vom Arbeitgeber erwartet.

Kreativ bewerben - nein, danke.

"Die Bewerbung muss kreativ sein!“
„Eine gute Bewerbung hebt sich von der Masse ab!“
„Bereits im Anschreiben einen positiven Eindruck hinterlassen!“

Diese Aussagen gelten heutzutage als Schlachtruf sämtlicher Bewerbungs-Trainer. Jedoch sind die Worte mit etwas Vorsicht zu genießen. Nicht immer ist eine bunte, kreative und auffallende Mappe das Richtige. Selbstverständlich wird in einem kreativen Beruf erwartet, dass auch die Bewerbungsunterlagen auf charmante Weise aufbereitet sind. Im Finanzbereich haben jedoch kreative Unterlagen kaum eine Chance. Häufig lässt sich bereits aus der Stellenanzeige herausfiltern, was das Unternehmen erwartet. Sollen die Unterlagen online über das eigene Bewerbungsportal zugestellt werden? Ist eine postalische Bewerbung wünschenswert?

Was immer das Unternehmen wünscht, sollte beachtet werden. Dieses Entgegenkommen zeigt bereits, dass konkret gestellte Aufgaben zur Zufriedenheit ausgeführt werden. Darüber macht eine korrekte Zustellung der Unterlagen das Leben des Personaler um ein vielfaches einfacher.

Der erste Eindruck: Positiv.

Einer der größten Fehler in den eigenen Bewerbungsunterlagen sind Rechtschreibfehler. Heutzutage gibt es etwaige Programme, die das Prüfen vereinfachen. Deshalb werden Anschreiben mit gravierenden Schreibfehlern direkt aussortiert. Bevor also die Bewerbungsmappe abgeschickt wird, sollte noch einmal geprüft werden, ob Anschreiben und Lebenslauf fehlerfrei sind. Denn nichts ist peinlicher als eine Absage aufgrund der Rechtschreibung.

Der Richtige ist nicht immer der Beste

Diese Aussage trifft wohl auf einige Lebensbereiche zu, unter anderem auch auf die Auswahlverfahren vieler Unternehmen. Es geht darum neue Ideen zu entwickeln und vielleicht konventionelle Wege zu brechen. Daher sollte weder die Konzentration nicht nur auf ein bestimmtes Unternehmen gelegt werden, sondern vielmehr die ganze Bandbreite bedacht werden.

Die Zeiten, in denen lediglich die Ausbildung oder das Studium zählen, sind heutzutage vorbei. Vielmehr geht es um Referenzen und Erfahrungen. Unternehmen sind häufig an einem Rohdiamanten interessiert, den sie entsprechend ihren Vorstellungen schleifen können. Es geht nicht darum, der Beste zu sein, sondern der Richtige für das Unternehmen.

Daher könnte man die Schlussfolgerung ziehen, dass es nicht darum geht Arbeit zu finden, sondern ein Unternehmen zu überzeugen. Vielleicht hilft Ihnen dieser Denkansatz bei Ihrer nächsten Bewerbung. UmfragenVergleich wünscht Ihnen viel Erfolg!