Auf die Schnelle Bargeld verdienen: So klappt es

Wer gerade in einer finanziellen Notlage steckt, wünscht sich nichts mehr als Bargeld in der Hand zu haben. Auch wenn schnell ein Nebenjob gesucht wird, dauert es doch anschliessend immer einige Zeit, bis die Verdienste in der Buchhaltung abgerechnet wurden und der Lohn aufs eigene Konto geflossen ist. Doch wer sucht, findet auch heute noch Nebenjobs, bei denen die Bezahlung direkt und unkompliziert in bar erfolgt - ideal für alle, die schnell flüssig sein wollen (oder müssen).

Nachbarschaftshilfe anbieten

Babysitting

In der eigenen Nachbarschaft gibt es garantiert immer jemanden, der Hilfe sucht. Gerade die heutige Isolierung der Menschen in kleinen Appartements in der Stadt hat dafür gesorgt, dass oft niemand zur Hand ist, wenn jemand Hilfe benötigt. Zu den typischen Tätigkeiten, die unter informale Nachbarschaftshilfe fallen gehören zum Beispiel Babysitten, Rasenmähen, Gartenpflege, Wohnungsreinigung, Bügelwäsche oder Spaziergänge mit dem Hund. Die Entlohnung erfolgt meistens direkt in bar. Aber aufgepasst: Werden Tätigkeiten regelmässig ausgeführt oder wird ein höheres Einkommen erzielt, müssen die Einkünfte aus dieser Nachbarschaftshilfe versteuert werden. Wer dies ignoriert, macht sich der Schwarzarbeit schuldig.

Promojobs, Degustationen, Events

Unternehmen suchen ständig nach Promoter/innen für Messen, Marketingaktionen oder Degustationen, bei denen Proben ausgeteilt werden. Oft laufen diese Jobs über Agenturen, doch vielfach sind spontane Aushilfskräfte nötig, wenn der Besucherandrang gross ist oder eine Arbeitskraft ausfällt. Wer lediglich für einen Tag oder für einige Stunden kurz einspringt, wird dann häufig unkompliziert bar entlohnt. Das gleiche gilt auch für Konzerte, Events und ähnliche Veranstaltungen: Hier werden oft auf die Schnelle Stagehands gesucht, die beim Aufbau der Bühne und beim Be- und Entladen der LKWs mit anpacken. Wer in Grossstädten wie Zürich, Bern oder Basel wohnt, ist hier natürlich im Vorteil: Einfach bei grossen Messen oder vor grossen Events am jeweiligen Veranstaltungsort die Organisatoren ansprechen und oft klappt es. Doch auch in den touristischen Regionen der Alpen werden in der Hochsaison sehr häufig spontane Aushilfen gesucht. Sei es bei grossen Events oder beim abendlichen Rummel in den Skiorten, wenn die Après-Ski-Bars aus allen Nähten platzen und wieder einmal eine Bedienung ausgefallen ist.

An Umfragen teilnehmen

Online Umfragen

In den grossen Städten wie Zürich und Bern sind zahlreiche Marktforschungsunternehmen ansässig, die im Auftrag grosser Firmen und Konzerte Umfragen durchführen. Die Mitarbeiter stehen oft mit Clipboard und Kuli bewaffnet in der Fussgängerzone und sprechen Passanten an. Wer Glück hat, wird von ihnen in die Büroräume des Marktforschungsinstitutes gebeten um dort ausführlich Fragen zu beantworten, Werbefilme zu bewerten oder Produkte zu testen. Als Aufwandsentschädigung wird anschliessend Bargeld gezahlt. Es lohnt sich also herauszufinden, wo die Mitarbeiter meist stehen und sie dann ruhig einmal direkt anzusprechen um die eigene Mithilfe anzubieten. Einfacher geht das Ganze im Internet mit Onlineumfragen, allerdings kann die Auszahlung des Geldes in diesem Fall, je nach Marktforschungsinstitut, ein wenig länger dauern. Dafür muss man sich aber auch nicht bei schlechtem Wetter durch die Innenstadt quälen.

Nachhilfeunterricht geben

Ältere Schüler und Studenten können sich Bargeld dazu verdienen, in dem sie jüngeren Schülern Nachhilfe in ihrem Fachgebiet geben. Dies kann alles vom Erklären unregelmässiger englischer Verben bis zur komplizierten Physik in der Oberstufe sein. Oft finden sich Nachhilfeschüler im eigenen Bekannten- und Verwandtenkreis und auch im Internet gibt es viele Möglichkeiten, einen Nachhilfeschüler zu finden. Die Bezahlung erfolgt dann meistens direkt nach der Unterrichtsstunde in bar. Aber auch hier gelten die gleichen Regeln wie für die Nachbarschaftshilfe: Handelt es sich nicht um einen einmaligen Termin, z.B. bei der Vorbereitung auf die Matura, sondern um einen regelmässigen Job, müssen auf die Einkünfte Steuern gezahlt werden.

Als Kleindarsteller bei Film und Fernsehen

Komparse

Während grosse Filmproduktionen ihre Komparsen gewöhnlich über Agenturen suchen, gibt es in der Schweizer Filmszene viele kleinere Indie-Produktionen und Filmstudenten, denen dieser Weg zu teuer und zu aufwändig ist. Sie rekrutieren ihre Kleindarsteller lieber schnell persönlich und geben ihnen am Ende des Filmtages Bargeld als Entlohnung in die Hand. Dies sind zwar meist nur geringfügige Beträge von 30 bis 50 Franken, doch es ist leichtverdientes Geld, wenn es nur darum geht, sich in einer Filmszene stumm im Hintergrund zu tummeln. Einen Hauch von Hollywood gibt es sogar kostenlos dazu. Um an diese Jobs zu kommen, lohnt es sich, die Filmhochschulen (z.B. die Hochschule der Künste in Zürich) zu besuchen, bei Film- und Fernsehstudios vorbeizuschauen oder im Internet entsprechende Portale zu nutzen, zum Beispiel studentfilm.ch

schreibt regelmäßig für UmfragenVergleich.