Online-Umfragen in der Schweiz

Das Internet hat ganz neue Möglichkeiten der Interaktion zwischen Firmen und Kunden eröffnet. So ist es heute nichts ungewöhnliches mehr, dass ein unzufriedener Kunde eine Firma per Twitter kontaktiert und innerhalb einer halben Stunde einen Antwort-Tweet bekommt, oder bei Facebook seiner Unzufriedenheit Luft macht. Auch die Marktforschung hat sich zunehmend ins Internet verlagert, da Online-Umfragen der einfachste, schnellste und auch kostengünstigste Weg ist, die Meinung der Kunden einzuholen.


Schweizer Marktforschung

Welche Bedeutung die Marktforschung in der Schweiz hat, belegen die Zahlen die der Verband Schweizer Markt- und Sozialforschung (vsms) im Jahrbuch 2013 (veröffentlichte: Demnach waren 2013 insgesamt 33 Markt- und Sozialforschungsinstitute in der Schweiz tätig, die einen Umsatz von 189,5 Millionen Schweizer Franken erwirtschafteten.

Der Anteil der Onlineumfragen ist dabei in den letzten Jahren stark auf 43% gestiegen und liegt damit nur noch knapp hinter den Telefonumfragen mit 46%. Die Zahl der schriftlichen Befragungen per Post ist dagegen auf nur noch 7% zurückgegangen.

Online-Umfragen auf dem Vormarsch

Kaum ein Gewerbetreibender kommt heute noch an Onlineumfragen vorbei. Der VSMS bezeichnet sie daher sogar als gesellschaftlichen Dialog. Die wichtigsten Aspekte sind dabei die kontinuierliche Weiterentwicklung neuer Produkte mit der Hilfe von Kundenfeedback, sowie die permanente Analyse der unterschiedlichen Zielgruppen in der Schweiz.
So gibt es grosse regionale Unterschiede zwischen den einzelnen Kantonen und den unterschiedlichen Sprachregionen, sowie zwischen den Altersgruppen. Die "Senioren", gerne auch als "Best Ager" oder "Silver Surfer" bezeichnet, sind schon längst keine homogene Gruppe mehr, sondern in viele unterschiedliche Interessengruppen zersplittert, und auch unter den Jüngeren ist Individualität Trumpf.

Warum bezahlte Umfragen die besseren Umfragen sind

Bezahlte Online Umfragen auf dem Handy
Marktforschungsinstitute haben die Wahl zwischen kostenlosen Umfragen, bei denen sie darauf setzen, dass die Teilnehmer ganz einfach ihre Meinung kundtun möchten, und bezahlten Umfragen, bei denen die Teilnehmer eine Belohnung erhalten. Dies ist meist eine finanzielle Aufwandsentschädigung, doch es kann sich auch um Testprodukte handeln, die anschliessend behalten werden dürfen. Manche Portale nutzen auch ein Punkte-System, mit dem unterschiedlich umfangreiche Umfragen entsprechend "belohnt" werden. Die gesammelten Punkte können dann in Einkaufsgutscheine oder Gutschriften umgewandelt werden.

Bezahlte Umfragen gelten dabei als sinnvollere Art der Meinungsumfrage, denn die Teilnehmer investieren viel Zeit in Umfragen, die sie als "Nebenjob" betrachten und die ihnen auf Dauer ein durchaus lohnenswertes Einkommen bescheren. Kostenlose Umfragen werden dagegen oft nur "nebenbei" erledigt und geben oft nur verzerrte, oberflächliche Meinungen wieder. Eine fehlerhafte oder unvollständige Erledigung der Online-Umfrage kann so die Auswertung negativ beeinflussen und im schlimmsten Fall sogar die ganze Umfrage nutzlos werden lassen.

Teilnehmer für bezahlte Umfragen finden

Teilnehmer werdenDa viele Menschen auf der Suche nach einem kleinen Nebenjob sind, lassen sich leicht Teilnehmer für bezahlte Umfragen finden. Schüler und Studenten in der begehrten jungen Zielgruppe von 15 bis 29 Jahren beispielsweise, die neben Schule und Studium etwas dazu verdienen wollen, oder junge Mütter, Hausfrauen und Hausmänner, die mit bezahlten Online-Umfragen gerne ihre Pausen zwischen Hausarbeit und Kinderbetreuung füllen möchten. Auch in der spannenden Zielgruppe der „Silver Surfer“ finden sich viele Rentner und Vorruheständler, die ihre freie Zeit gerne sinnvoll nutzen möchten.

Interessenten registrieren sich am besten bei mehreren Portalen gleichzeitig um die Chance zu erhöhen, ausgewählt zu werden. Schliesslich haben die Marktforschungsinstitute oft viele hundert potenzielle Teilnehmer in ihren Karteien und für die meisten Online-Umfragen und Produkttests ist nur ein kleiner Teilnehmerkreis von 10-20 Personen notwendig. Um an mindestens einer Umfrage pro Woche teilnehmen zu können und jeden Monat ein nettes Nebeneinkommen zu erzielen, ist also die Registrierung bei mehreren Umfrageportalen notwendig.

Die Verdienstmöglichkeiten bei Online-Umfragen

Eine allgemeingültige Aussage lässt sich hier nicht treffen, da die Aufwandsentschädigung natürlich stark von der Dauer der Umfrage abhängig ist. Eine zweiminütige Umfrage mit vier Fragen wird geringer entlohnt, als eine ausführliche Befragung mit 20-30 Fragen, die eine halbe Stunde in Anspruch nimmt. Auch hängen die Beträge von der jeweiligen Agentur und von der Firma ab, die hinter der Online-Umfrage steht.
Verdienstmöglichkeiten bei Umfragen
Die führende Ask GfK in der Schweiz zahlt beispielsweise zwischen 0,25 und 3,00 Franken pro Umfrage, während andere Portale mit Beträgen von bis zu 5,00 oder 7,00 Franken locken. Wer pro Woche an zwei Umfragen teilnimmt, kann also durchschnittlich mit 40-50 Franken rechnen - dafür lässt sich schon einiges kaufen oder über ein Jahr hinweg eine ausreichende Summe für eine Wochenendreise oder einen Shopping-Bummel zusammensparen.

Jetzt anmelden und an den ersten Umfragen teilnehmen

Warum nicht direkt durchstarten und für die ersten Online-Umfragen anmelden?


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schreibt regelmässig für UmfragenVergleich.