Spartipps zum Schulanfang in der Schweiz

Der Schulbeginn ist für Eltern jedes Jahr mit Kosten verbunden. Ob erste Einschulung, Wechsel auf die höhere Schule oder einfach nur das neue Schuljahr: Die Liste der benötigten Gegenstände ist lang und scheint mit jedem Jahr länger zu werden. Doch mit unseren Tipps lässt sich so mancher Franken sparen.

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Spartipps zur Einschulung

Wenn der Nachwuchs zum ersten Mal überhaupt in die Schule kommt, wird natürlich erst einmal die Grundausstattung fällig: Schulranzen, Füllermäppchen und vieles mehr. Dazu kommt möglicherweise auch noch eine neue Einrichtung des Kinderzimmers, denn sobald Hausaufgaben erledigt werden müssen, braucht das Kind auch einen eigenen Schreibtisch mit passendem Stuhl. Günstige, kindgerechte Möbel lassen sich leicht auf Internetportalen wie Ebay oder Ricardo finden, da viele Eltern Möbel verkaufen, sobald der eigene Nachwuchs zu gross geworden ist.

Im Klugnet oder auf Mobiliq.ch finden sich zudem hervorragende Verzeichnisse von Fabrikverkäufen, Resterampen und ähnlichen Gelegenheite, Neuware ausgesprochen günstig zu erwerben. Nicht nur Schreibtische gibt es hier, sondern beispielsweise auch günstige Schultaschen oder Kinderkleidung.

Hilfreich ist auch die Seite von Kindex, die sich ganz auf Kindersachen spezialisiert hat. Der Schwerpunkt liegt hier zwar auch Second Hand-Kleidung, doch auch Schulranzen, Schulsportartikel und ähnliches ist oft zu finden - vor allem zum Ende des Schuljahres.

Gekaufte Schultüten können ein teurer Spass sein, vor allem, wenn sie auch noch mit erlesener Schokolade von Lindt & Co. gefüllt ist. Viel günstiger und persönlicher ist es, eine Schultüte selbst zu basteln, die dem Geschmack des Kindes entspricht - egal ob es nun Hello Kitty, Pferde oder glitzernde Feen sind. Um den manchmal abstrusen Konkurrenzkampf zwischen Müttern um die tollste und teuerste Schultüte zu vermeiden, kann man auch Kontakt zu den anderen Müttern der Einschulungsklasse aufnehmen und sich zum gemeinsamen Schultüten-Basteln verabreden. Das macht noch mehr Spass, fördert den Kontakt untereinander und spart zusätzlich Geld, wenn alle ihre Ressourcen gegenseitig nutzen können.

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Spartipps für die weiterführende Schule

Spätestens mit dem Übertritt in die Sekundarschule stellen die Kinder weitere Ansprüche an das elterliche Portemonnaie. Hier muss dann schon ein eigener Laptop her, der das Recherchieren im Internet und das Verfassen von längeren Texten am Computer ermöglicht und das heute schon obligatorische Smartphone. Auch bei technischen Geräten lohnt es sich, second hand zu kaufen, zum Beispiel im Internet bei Spezialisten wie Budget Computer oder Auctionline, wo gute Notebooks bereits für unter 200 Franken zu haben sind. Dazu nach Möglichkeit kostenlose Software installieren - zum Beispiel das hervorragende OpenOffice oder das Bildbearbeitungsprogramm Gimp.

Smartphones gibt es ebenfalls zu günstigen Second Hand-Preisen bei den grossen Internetportalen wie Ebay und Tutti. Vorsicht bei Angeboten im Handel, bei denen Top-Smartphones mit "0,00 Franken!" beworben werden - zwar gibt es dann das Telefon selbst gratis, doch meistens mit einem teuren Vertrag dabei. Für Kinder und Jugendliche, die nicht selbst für ihre Rechnungen aufkommen, ist es sinnvoller, ein gebrauchtes günstiges Smartphone zu kaufen und dann Prepaid-Karten zu verwenden. So können die Eltern festlegen, dass sie pro Monat ein Prepaid-Guthaben von z.B. 30 Franken finanzieren und was darüber hinausgeht, muss der Nachwuchs vom Taschengeld selbst bezahlen. Zusätzlich sollten die Eltern darauf achten, dass die Prepaid-Tarife im gleichen Netz abgeschlossen werden, in dem die eigenen Smartphones sind - so ist kostenloses Telefonieren möglich.

Allgemeine Spartipps für das Schuljahr

Spartipps für alle Schüler

Viel sparen lässt sich jedes Jahr mit dem Ankauf und Verkauf von Schulbüchern. Sehr gut erhaltene Schulbücher können zum Beispiel bei Byboox verkauft werden um mit dem Geld die Schulbücher für‘s neue Schuljahr zu kaufen. Auch die grossen Portale bieten natürlich die Möglichkeit Schulbücher zu verkaufen oder günstig zu kaufen. Eher an Studenten richtet sich die Seite Studienbuch.ch, doch auch Schüler finden hier viele nützliche Bücher um das Wissen zu vertiefen oder beispielsweise geforderte Lektüre auf Englisch oder Französisch günstig zu kaufen.

Nachhilfeunterricht ist teuer und nicht immer effektiv. Ein umfangreiches Angebot an kostenlosen Nachhilfevideos in verschieden Fächern findet man beispielsweise auf youtube. Zwar bieten sie nicht die Möglichkeit der gezielten Nachfrage wie bei einem "lebendigen" Nachhilfelehrer, doch oft hilft es schon, ganz in Ruhe, ohne Störungen durch andere Schüler, den Erklärungen in den Videos zu folgen um zu verstehen, wie der Satz des Pythagoras funktioniert oder was es mit dem Ersten Newtonschen Gesetz auf sich hat.

Einen effektiven und vor allem kostenlosen Vokabeltrainer haben die drei jungen Schweizer Lorenz Brun, Max Mathys und Timon Stampfli von DolanSoft mit "Words" entwickelt, das sich vor allem an Primarschüler richtet.

Und schliesslich: Schulsachen sind in grossen Packungen immer günstiger: Daher am besten zum Schulanfang gleich einen 10er-Pack Hefte oder Bleistifte kaufen, statt jeden Monat ein einzelnes Heft.

schreibt regelmäßig für UmfragenVergleich.