Sportferien! Ferienjobs in der Schweiz

Nichts ist für die meisten Schüler so schön, wie der Beginn der Ferienzeit. Obwohl die langen Sommerferien noch ein paar Monate auf sich warten lassen, gibt es dennoch Grund zur Freude: Die Sportferien stehen in der Schweiz vor der Tür.

Wie in allen Ferien haben die einzelnen Kantone einen unterschiedlichen Ferienbeginn. Zwischen Anfang Februar und Anfang März erstrecken sich die einzelnen Ferienkorridore, die für eine Entzerrung der Reisezeit dienen sollen. Durchschnittlich dauern die Sportferien zwischen 8 und 14 Tagen.

Für die Schüler heißt es dann abends länger auf bleiben und morgens länger liegen bleiben.
Doch nicht jeder Schüler nutzt die frei Zeit, um sich zu erholen und zu faulenzen.

Ferienjobs

Wer sich einen kleinen oder großen Wunsch erfüllen möchte, der geht in den Ferien jobben.
Doch wo arbeitet man am besten, damit die Bezahlung stimmt und der Job nach Möglichkeit auch noch Spaß macht? Immer mehr Schüler suchen nach geeigneten Arbeitsmöglichkeiten, um sich das Taschengeld aufzubessern. Ferienjobs in der Schweiz sind deshalb sehr begehrt und heiß umworben.

Babysitten

Gerade bei Mädchen und bei jungen Damen ist das Babysitten beliebt. Wer kinderlieb ist und sich den Umgang mit Babys und Kleinkindern zutraut, der kann sich in den Ferien auf unkomplizierte Art Geld nebenbei verdienen. In den meisten Fällen kümmern sich die Babysitter stundenweise um die Kinder, während die Eltern arbeiten oder anderweitig beschäftigt sind.

Babysitten als Nebenjob Die Entlohnung wird dabei meistens mündlich vereinbart. In den meisten Städten und Gemeinden gibt es Agenturen, die Babysitter vermitteln. Da hier eine kleine Bearbeitungsgebühr fällig wird, ist es für Schüler günstiger selbst nach freien Jobs zu suchen.

Entweder man kennt hilfesuchende Eltern aus dem eigenen Familien- oder Verwandtenkreis oder aber man sucht in Zeitungsanzeigen danach. Die Bezahlung ist beim Babysitten recht unterschiedlich.

Zum einen kommt es darauf an, ob die Kinder am Abend schon schlafen wenn man seine Arbeit beginnt. Außerdem stellen viele Eltern ihren Babysittern einen vollen Kühlschrank zur Verfügung, aus dem sie sich bedienen können. In solchen Fällen beginnt der Verdienst bei ca. 4-6 Franken. Wenn allerdings zusätzliche Aufgaben anfallen wie die Kinder beschäftigen, Babys ins Bett bringen oder wickeln, Abendessen vorbereiten usw., dann kann man durchaus zwischen 12 -15 Franken für die Stunde verlangen.
Hier hört man am besten auf sein Bauchgefühl und spricht mit den Eltern. In den meisten Fällen gibt es für beide Seiten eine zufriedenstellende Lösung.

Gartenarbeiten – im Frühjahr

Was das Babysitten für Mädchen, ist die Gartenarbeit bei Jungen. Wer gerne an der frischen Luft arbeitet und einen Hang zur Natur hat, der schaut sich nach einem Ferienjob im Gartenbereich um. Die Sportferien fallen idealerweise mit dem Beginn der Pflanzzeit und Gartensaison zusammen. Im Frühjahr müssen Gehölze beschnitten, das letzte Laub entsorgt, der Boden aufbereitet und die Saat ausgebracht werden. Zudem fangen viele Menschen mit einer Neugestaltung ihres Gartens an. Bei all dieser Arbeit werden stets helfende Hände gesucht.

Wer ein bisschen körperliche Arbeit und dreckige Hände nicht scheut, kann sich leicht Geld hinzuverdienen. Auch hier lohnt ein Blick in die Kleinanzeigen der örtlichen Zeitung. Für ein paar Euro kann man auch selbst eine kleine Anzeige aufgeben. Der Verdienst liegt zwischen 9 und 18 Euro für eine Stunde Arbeit.

Kellnern

Auch für ältere Schüler, für die das Babysitten und die Gartenarbeit nichts ist, lassen sich Ferienjobs in der Schweiz finden. Traditionell lebt die Schweiz neben den Finanzgeschäften zum großen Teil vom Tourismus. In dieser Branche gibt es unzählige kleine Jobs. Gerade in der Winterzeit strömen viele Besucher und Sportler in das kleine Land. Besonders die Gastronomie sucht händeringend auch im Februar nach Aushilfen.

Die Arbeit als KellnerIn sollte nicht unterschätzt werden. Eine gute konditionelle Verfassung ist Voraussetzung, ebenso wie eine freundliche, nette und zuvorkommende Art. Die Bezahlung ist mit durchschnittlich zwischen 7 und 12 Franken pro Stunde nicht sehr hoch. Doch wer hier clever ist, kann durch seine besondere Freundlichkeit viel Trinkgeld nebenbei verdienen.
Ab 16 Jahren kann man sich für einen Kellner-Job bewerben.

Promoterjobs

Wer gut auf den Beinen ist, es aber etwas ruhiger mag als in der Gastronomie, der sucht sich einen Ferienjob als Promoter. Auf vielen verschiedenen Feldern gibt es für jeden eine passende Beschäftigung. Man kann für Geschäfte und Firmen Flyer in der Fußgängerzone verteilen oder sich als Messehostess für Veranstaltungen und Events bewerben. Überall, wo Dinge beworben werden müssen, vergeben Firmen und Veranstalter gerne kleine Ferienjobs.

Wichtig in dieser Werbebranche ist das äußere Auftreten. Wer gerne mit Kunden spricht und keine Scheu davor hat Menschen anzusprechen und freundlich zu sein, der ist in der Promotion-Branche genau richtig. Der Verdienst liegt hier zwischen 10 – 15 Franken.

Möglichkeiten suchen

Es gibt überall die Möglichkeit sich als Schüler in den Ferien Geld nebenbei hinzuzuverdienen.
Diese Arbeiten reichen von kleinen Hilfediensten im Familien- und Bekanntenkreis bis hin zu kleinen Ferienjobs auf Zeit. Wer sich umhört und sich in Zeitungsanzeigen oder Internetinseraten umschaut, wird sicherlich fündig werden.